Günter Langenbergs Lyrikscheune


Vier Jahreszeiten
2. Dezember 2005, 00:36
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Der Winter zieht sich grau in grau zurück
und Frühlingsboten kommen übers Land.
Es knospt und grünt. Es zwitschert sehr charmant.
Sanft prickelnde Gefühle schenken Glück.

Natur und Geist erblüh’n ein weites Stück.
Die Früchte reifen in des Sommers Hand,
der alles Leben wärmt. Doch von Bestand
sind schöne Früchte nicht, weil ich sie pflück.

Die bunten Blätter reißt der Herbstwind von
den Bäumen. Fegend sammle ich das Laub
kurz vor dem ersten Frost in große Säcke.

Im alten Jahr noch bringt das Tief Yvonne
ein schlimmes Schneetheater. Na, ich glaub,
im Winter bleib ich unter meiner Decke.

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