Günter Langenbergs Lyrikscheune


Pour Hélène
9. September 2017, 12:00
Filed under: Liebe | Schlagwörter:

Auf dem Sportplatz dreh ich Runden,
lauf und lauf, sodass sich Wunden
an den Füßen auftun, die
brennend schmerzen. Die Manie
lässt mich einfach weiterlaufen,
immer weiter. Kein Verschnaufen
ist mir möglich. Schonungslos
lauf ich. Ziemlich dubios
für Beobachter der Szene.

Doch ich mach das für Helene.
Ihre Aufmerksamkeit will
ich gewinnen. Im April
hab ich mich in sie verliebt,
eine Frau, die es nicht gibt.
Das spielt aber keine Geige,
denn ich hoff auf Fingerzeige.
Und ich lauf und lauf und lauf,
geb Helene niemals auf.

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