Günter Langenbergs Lyrikscheune


Gar nicht schwyrik
14. August 2017, 17:00
Filed under: Welt | Schlagwörter:

Mein Kreis ist ein Quadrat
von schönster Rundlichkeit.
Die Wahrheit ist, dass jeder
sich seine eig’ne strickt.
Und da weht wohl der Hase
heut her. Kein Bier vor vier!
Der Klügere kippt nach.
Am Ende muss mal Schluss sein.
Der Steg ist unser Ziel,
doch über manche Brücke
ist’s weiter als zu Fuß.
Nicht jeder, der sich reinhängt,
mutiert sofort zum Teestrumpf.
Zusammen ist man immer
viel weniger allein.
Wobei: Das Schönste am
Gedächtnis sind die Lücken.
Du fasst mir an den Kopf
und greifst direkt ins Leere.
Auch blinde Hühner finden
ganz sicher ihren Schlachthof.
Ich schreibe, also leb ich.
Und Lyrik ist nicht schwyrik:
Spendiers’ du ihr drei Pils,
dann macht sie, was du wills’.
Vom Umme-Ecke-Denken
tut sich das Hirn verrenken.
Die Poesie ist ja
fast nichts, doch das total.
Drum soll man seine Kerze
nicht untern Eimer stellen.

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2 Kommentare so far
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Günter, das ist wirklich genial. Wir sind sehr beeindruckt. So viel Weisheit noch vor vier… Keep on rocking

Kommentar von wohindugehstweißtdunichtmehr

Vielen Dank !! – Gut, dass es jetzt schon zwanzig nach vier ist 🙂

Kommentar von Günter Langenberg




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