Günter Langenbergs Lyrikscheune


Ode an das Wasser
24. Juli 2017, 16:00
Filed under: Leben | Schlagwörter:

Am Himmel über uns schwebt Wasser,
das uns als Wolke ist bekannt.
Der Wind bringt dieses Wolkenwasser
vom Meer her über unser Land.

Es schlägt sich dort als Regen nieder,
als Hagel, winters auch als Schnee.
Vom Wasser künden viele Lieder.
Es sammelt sich in Fluss und See.

Es ist das Lebenselexir
für uns und alle Kreatur.
Ganz ohne Wasser gäb’s kein Bier
und keine blühende Natur.

Oh Wasser, das du schwebst am Himmel
als Zirrus-, Stratus-, Kumulus-
Gewölk – mal wie ein grauer Pimmel
geformt, mal wie ein Wattefluss!

Wir bitten dich, herabzufallen
auf unsre Erde, deine Nässe
uns wohlwollend und unter allen
Bedingungen im Interesse

von Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt
zu spenden, denn wir brauchen dich
weit mehr als alles Gold und Geld
zum Überleben. Schauerlich

bist du uns stets willkommen. Gern,
wenn’s sein soll, auch als Wolkenbruch.
Bleib unsrem Boden niemals fern,
oh Wasser! – – Erste Tropfen … Huch!

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2 Kommentare so far
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platsch! das ist ein schönes Gedicht!

Kommentar von brigwords

Lieben Dank !!

Kommentar von Günter Langenberg




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