Günter Langenbergs Lyrikscheune


Keine Scheune wie jede andere
6. Februar 2016, 11:35
Filed under: Scheune | Schlagwörter:

Diese Scheune bietet allen,
die an Komischem Gefallen
finden, Poesie zum Grinsen
sowie Weisheit voller Binsen.

schuppen1

Urheberrecht / Copyright

Die Inhalte dieser Webseite (Texte und Fotografien) sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen daher nur mit Zustimmung des Rechteinhabers, Günter Langenberg, verwendet werden. Bitte fragen Sie Günter Langenberg per E-Mail (guenter_48@hotmail.com), falls Sie Inhalte dieser Webseite verwenden möchten.
Verknüpfungen zu den Texten sind gestattet und willkommen.
Wer gegen das Urheberrecht verstößt (z.B. die Inhalte unerlaubt auf die eigene Homepage kopiert), macht sich gem. § 106 ff Urhebergesetz strafbar. Er wird zudem kostenpflichtig abgemahnt und muss Schadensersatz leisten. Kopien von Inhalten können im Internet ohne großen Aufwand verfolgt werden.



Ein Pläsier
6. Februar 2016, 11:30
Filed under: Ernährung | Schlagwörter:

Gans, du hast den Fuchs gestohlen!
Gib ihn wieder raus,
diesen Pelz auf leisen Sohlen,
diesen hübschen Flaus!

Gans, wie kannst du es erklären,
dass er dich nicht fraß?
Hielt er dich für einen Bären?
Nein, das war jetzt Spaß!

Gans, die Sache mit dem Fuchs
läuft kein zweites Mal.
Komm am besten hier nun flugs
rein in meinen Kral!

Gans, ich kann dir auch versprechen,
dass recht gut geheizt ist.
Und mein Koch wird dir entsprechen,
bis du schön gebeizt bist.

Gans, du hast den Fuchs gestohlen!
Ich verzeih es dir.
Du bist mir jetzt anbefohlen.
Das ist ein Pläsier!

Gans, ich seh dich bildhaft schon
knusprig braun und ohne
Kopf und ohne Schnatterton.
Erst gibt’s Minestrone …



Miserabel
5. Februar 2016, 16:00
Filed under: Welt | Schlagwörter:

Schnick und Schnack und Schnuck!
Schere, Stein, Papier!
Sie braucht einen Ruck,
die Gesellschaft hier.

Ching und Chang und Chong!
Schnuck und Schnick und Schnack!
Schlag mal auf den Gong,
aber schnell, zack, zack!

Schere, Stein, Papier!
Chong und Chang und Ching!
Bald geht nichts mehr hier.
Nicht das kleinste Ding.

Schnack und Schnuck und Schnick!
Stein, Papier und Schere!
Man braucht schlichtweg Glück.
Grad in der Misere.



Ein locker kickender Vogel
30. Januar 2016, 13:00
Filed under: Tiere | Schlagwörter:

Der Sekretär in Afrikas
Savanne hat ’ne Menge Spaß
als Kickboxer. Er tötet Schlangen,
auf die er stößt, ganz unbefangen
mit kraftvoll-schnellem Fußtritt und
frisst sie dann auf. Ein cooler Hund
von einem Vogel, sag’ ich mit
Bewunderung und üb’ den Tritt
mit Hilfe eines Wasserschlauchs,
der sichtlich leidet. Doch ich brauch’s,
das Training, um mir klarzumachen:
Es taugt auch für den Kampf mit Drachen …



Kuscheln
23. Januar 2016, 17:00
Filed under: Leben | Schlagwörter:

Präriewühlmäuse kuscheln gern,
um sich vor Stress zu schützen.
Auch mir liegt Kuscheln gar nicht fern.
Es kann mir manchmal nützen.

Mit meiner Katze kuschel ich.
Sie liegt auf meinem Bauch.
Als Tier ist sie sehr anhänglich.
Nun ja, das soll sie auch.

Der Dichter kuschelt zum Vergnügen
mit seinen Spaßgedichten.
Den Schein erweckt er, als vertrügen
sie sich mit ihm. Mitnichten!

Moderne Menschen kuscheln oft
mit ihrem Geldvermögen.
Der Ärmste, der auf Reichtum hofft,
haust unter Brückenbögen.



Munkeln im Dunkeln
23. Januar 2016, 06:00
Filed under: Tiere | Schlagwörter:

Der Tapir tappt im Dunkeln.
Im Dunkeln tappt er rum,
denn da kann er gut munkeln.
Und er ist ja nicht dumm.

Wie er so reichlich munkelt,
da trifft er einen Lurch.
Der meint zu ihm: “Man schunkelt
und munkelt sich halt durch.”

Da sagt der Tapir ehrlich:
“Mir macht das Munkeln Spaß.
Und ist es auch gefährlich,
ich lieb das Übermaß.”

Der Tapir tappt im Dunkeln.
Im Dunkeln tappt er rum.
Und seine Augen funkeln
beim Munkeln. Wiedebum!

 



Fisch und Veilchen
17. Januar 2016, 08:00
Filed under: Ernährung | Schlagwörter:

Alpenveilchen auf dem Tisch,
die mit Wasser ich begieße,
und im Ofen weißer Fisch,
den gebacken ich genieße.

Alpenveilchen muss man pflegen,
etwas düngen und besprechen,
Backfisch in den Ofen legen
und beachten, denn es rächen

sich die Fische durch Verbrennen,
wenn man sie nicht observiert.
Alpenveilchen oft verkennen,
was den Alltag kompliziert.

Letztlich ist der Fisch gebacken,
angerichtet und serviert.
Und die Alpenveilchen schnacken
unter’nander leicht blasiert.

Deshalb kann ich mich in Ruhe
mit dem Fisch beschäftigen.
Gleich danach gibt’s aus der Truhe
einen Schnaps – den kräftigen.




Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 25 Followern an