Kakerlakensommer
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Eine Riesenkakerlake,
gut sechs Zentimeter lang,
stieg herauf aus der Kloake,
denn sie spürte Tatendrang.
In der schwülen Sommernacht
fiel sie in die Küche ein
und zog sich in Anbetracht
guten Fraßes manches rein.
Fröhlich lief die Kakerlake
hin zu einem schönen Becher,
der war halb voll noch mit Sake
und daneben schlief der Zecher.
Angeregt vom Sakeduft
und ganz gierig, was zu saufen,
wagte es der große Schuft,
auf dem Becherrand zu laufen.
Schon berauscht allein vom Schnüffeln,
stürzte sich die Kakerlake
in den Becher, um zu süffeln,
und ertrank dabei im Sake.
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Danke, dass Sie das Gedicht für mich eingestellt haben.
Kommentar von Harry Ehlich 4. März 2009 @ 18:49Einfach schön!
Gruß
Ihr HE